„“  Hassan Sharif & Carolin Kropff

Ausstellung:

coming soon

Die Kurzzeitausstellung zeigt eine Hommage von Carolin Kropff an ihren Freund und Mentor Hassan Sharif. Beide Künstler verbindet das Interesse an Hand-Arbeit, Wiederholung, Inklusivität und dem Weitergeben von Wissen.

 

Hassan Sharif (geb. 1951- gest. 2016, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate) lebte und arbeitete in Dubai. Er gilt als Pionier der Konzeptkunst und experimentellen Praxis im Nahen Osten. Seine Werke sind in vielen internationalen Museen und Sammlungen vertreten, u.a. im Guggenheim New York und Abu Dhabi, Centre Pompidou, Tate Modern, dem Mathaf Arab Museum of Modern Art und der Sharjah Art Foundation.

 

Sharif entwickelte Semi-Systeme, die ursprünglich vom britischen Konstruktivismus und insbesondere von Kenneth Martins Begriff von "Chance and Order" geprägt waren.

 

In den 1980er Jahren begann er mit dem einfachen Verbinden von gefundenen oder gekauften Industriematerialien oder Massenprodukten mit Seilen, Bindfäden und Drähten. Das Schaffen dieser Objekte war auf einfacher Handarbeit gegründet, wie dem Weben, eine Tätigkeit, die jede*r machen kann und minimalen Aufwand beansprucht. In seinen eigenen Worten aus 1980:

“Creating these works requires very simple handicraft that is at once repetitive and non-repetitive. I stay away from complicated technology and I have no secrets, so this is actually something that anyone can do. Hence I chose the tag ‘Weaving’ which requires neither strenuous physical activity nor unique skill. All that is required is a pair of hands and minimal effort.

 

„ Die Schaffung dieser Werke erfordert sehr einfaches Handwerk, das gleichzeitig repetitiv und nicht repetitiv ist. Ich halte mich von komplizierter Technik fern und habe keine Geheimnisse, daher ist dies eigentlich etwas, das jeder tun kann. Daher habe ich den Begriff 'Weben' gewählt, das weder anstrengende körperliche Aktivität noch einzigartige Fähigkeiten beansprucht. Alles, was benötigt wird, ist ein Paar Hände und ein minimaler Aufwand. “

 

Seit den späten 1970er Jahren arbeitete er auch als Kulturvermittler und bewegte sich zwischen den Rollen des Künstlers, Pädagogen, Kritikers, Aktivisten und Mentors für zeitgenössische Künstler*innen in den V.A.E.

 

Carolin Kropff (geboren 1966) studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie und der Städelschule Frankfurt.

In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage nach der Relevanz kultureller und allgemeiner Erfindungen wie dem Archetyp, dem Mythos. Ihr Interesse liegt darin, die Gemeinsamkeiten zwischen Bilderzeugung, Praxis und Erzählung und die ihnen innewohnende Möglichkeit für Kommunikation, Zusammenarbeit und das Gefühl der Zugehörigkeit zueinander und der Zeit zu erforschen. Dazu bedient sie sich neben künstlerischen Praktiken zunehmend der Handwerkstechniken der angewandten und der Volkskunst und partizipatorischer Kunstformen.

Bilder von rechts nach links:
Hassan Sharif - Table and Chairs 1, 2012
Wood, papier mâché, coir and acrylic
Dimensions Variable (52 x 165 x 110 cm as in
photo)

Hassan Sharif - Table and Chairs 1, 2012
Wood, metal and copper
14 x 33 x 25 cm

Hassan Sharif - Garden C, 2001
Oil on Canvas
70 x 50 cm

(Bilder mit freundlicher Genehmigung von Hassan Sharif Estate.)

Carolin Kropff - Rainbow Garden, 2020

Canvas, acrylic, thread

120 x 80 cm

Carolin Kropff - FataMorgana, 2009

Oil on hardboard, 20 - 60 cm

 

Die Ausstellung wird freundlicherweiser unterstützt vom Kulturamt Frankfurt und dem Frauenreferat Frankfurt.

Atelier: STUDIOSPACE Lange Strasse 31

Email:  carokropff@posteo.net

            carokropff@gmail.com

Adresse: Lange Straße 31,

60311 Frankfurt

 

https://www.carolinkropff.net/

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