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Die Kunst im Ausdrucksmalen ist, nicht zu malen was ich will, sondern zu wollen, was ich male!         Bettina Egger

 

jourUNfixe – Ausdrucksmalen mit Ele Möller-Janik

Sonntag, den 19. Juni 2022 - 12-14 Uhr

Dieses Werkstattgespräch widmet sich dem Ausdrucksmalen und seinem Verhältnis zum Malereikanon des Westens.

Als Ausdrucksmalen bezeichnet man das Malen von Bildern aus der Intuition und dem inneren Befinden heraus. Auf großen Papierbogen, welche sich in einem eigens dafür eingerichteten, vor Außeneinflüssen geschützten Atelier an den Wänden befinden, wird hauptsächlich in Gruppen und mit Gouache gemalt. Ausdrucksmalen ist ein Prozess, in dem ein inneres Bild im Außen geschaffen wird .

Ziel des Ausdrucksmalens ist es, unter Verwendung weniger, einfacher Techniken, Kreativität zu wecken und die Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern. Darüber hinaus eröffnet es den Weg zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen öffnen.

Hier ist der Malprozess des Einzelnen im Schutzraum des Ateliers wichtiger ist als das Ergebnis an sich.

 

Das Ausdrucksmalen wird in der Regel nicht der Bildenden Kunst zugeordnet.

Das Werkstattgespräch Im Einzelnen:

Nach einer kurzen Vorstellung des Themas hilft Ele Möller-Janik, Malleiterin für Ausdrucksmalen, den Teilnehmer:innen, sich dem Malprozess auf Papier, mit Gouachefarben anzuvertrauen.

Eine Anmeldung ist notwendig. Die Teilnehmerzahl ist auf 4 begrenzt.

Es wird um einen Materialkostenbeitrag  von 7 Euros gebeten.

Zum Hintergrund:

Arno Stern hat in den Jahren nach 1945 den Begriff Ausdrucksmalen  mit seinem „Closlieu“, dem Malort, die besonderen Rahmenbedingungen des Ausdrucksmalens entwickelt. Fortgeführt und weiterentwickelt wurde es von Bettina Egger (Schweiz) und Laurence Fotheringham mit unterschiedlicher Prägung entsprechend ihres Hintergrundes.

 

Für LAURENCE FOTHERINGHAM  ist C:G. Jung mit  seinen Forschungen über das innere Bewusstsein von uns Menschen, den Träumen und Archetypen, seine Idee vom kollektiven Unbewussten und den sogenannten Urbildern von großer Bedeutung. Weitere Einflüsse kommen aus der Gestalttherapie und der Phänomenologie.

https://ausdrucksmalen-netzwerk.de/ausdrucksmalen/laurence-fotheringham/

 

jourUNfixe:

Die Werkstattgespräche bewegen sich schwerpunktmäßig an der Schnittstelle zu Kunst und Craft und versucht durch das Beleuchten von den jeweiligen Praktiken diese Schnittstelle besser zu verstehen und ob eine Unterscheidung überhaupt sinnvoll ist, und wenn ja, warum.

In jouUNfixe werden also unterschiedliche künstlerische und handwerkliche Methoden vorgestellt, die während der Teilnahme erprobt werden können. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen ziehen wir Bezüge zu zeitgenössischen Positionen in der Kunst, zur Gesellschaft, zur Kunstgeschichte und zu Strategien des künstlerischen Arbeitens.

Es wird um einen Materialkostenbeitrag  von 7 Euros gebeten.

jourUNfixe wird freundlicherweise vom Kulturamt Frankfurt unterstützt.

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